• Georges Seurat (1859-1891), Hospiz und Leuchtturm, 1886, Öl auf Malplatte, 15,8 x 25 cm, Detail

    Moskau, Sammlung Inna Bazhenova. © Nikolai Solin.

  • Angello Morbelli (1853-1919), Leidende Seele, um 1910, Öl auf Leinwand, 45 x 34,5 cm, Detail

    Tortona, Privatsammlung deponiert in der Fondazione Cassa di Risparmio di Tortona. © François Bertin, Grandvaux.

  • Giuseppe Pellizza da Volpedo (1868-1907), Der Spiegel des Lebens (Und was der erste tat, tun die andern), 1895-1898, Öl auf Leinwand, 132 x 291 cm, Detail

    Turin, Galleria Civica d’Arte Moderna e Contemporanea (aus den königlichen Sammlungen). © GAM- Galleria Civica d’Arte Moderna e Contemporanea / Studio fotografico Gonella.

  • Carlo Fornara (1871-1968), Der Wind des Aquilon (Nordwind), 1902-1904, Öl auf Leinwand, 135 x 154 cm, Detail

    Privatsammlung.

  • Henri-Edmond Cross (1856-1910), Zwei nackte Frauen unter einer Korkeiche, 1902, Öl auf Leinwand, 65 x 81 cm, Detail

    Privatsammlung.

  • Cuno Amiet (1868-1961), Wirtshaus in Oschwand, 1906, Öl auf Leinwand, 99,5 x 92 cm, Detail

    Solothurn, Kunstmuseum, Schenkung des Künstlers 1954. © SIK-ISEA Zürich (Philippe Hitz).

  • Théo van Rysselberghe (1862-1926), Dame in Weiß, 1904, Öl auf Leinwand, 91,5 x 73 cm, Detail

    Lüttich, Musée des beaux-arts de la Ville de Liège. © François Bertin, Grandvaux

Divisionismus

22. Dezember 2013 - 22. April 2014

Beherrschte Farbe? Ungebändigte Farbe!

Während die Impressionisten versuchten, die Realität genau so zu übertragen, wie das Auge sie erblickt, wollten die Divisionisten das Licht mit Hilfe einer regelrechten Wissenschaft der Malerei übermitteln. Das bedeutendste Merkmal dieser Technik bestand darin, dass sie die optische Vermischung der Farben gegenüber der chemischen Vermischung auf der Palette vorzog.

In den 1880er Jahren erfinden Künstler in ganz Europa eine neue, auf den Gesetzen der Optik basierende Sprache der Malerei. Indem sie unterschiedliche Tupfer auftragen, vom Punkt über den Strich und die Linien bis hin zum Farbfleck, reihen sie reine Farben aneinander und lassen so das Auge des Betrachters das Bild in all seinen Nuancen zusammensetzen. 

Die Ausstellung erzählt das Abenteuer des Divisionismus in Europa. Zum ersten Mal werden über 100 Werke von Malern aus Frankreich, Italien, der Schweiz, Holland, Deutschland und Belgien in einer Ausstellung gegenüber gestellt. Zahlreiche wichtige Werke von Künstlern wie Georges Seurat, Paul Signac, Camille Pissarro, Gaetano Previati, Angelo Morbelli, Carlo Fornara, Giovanni Segantini, Théo van Rysselberghe, Giovanni Giacometti und Cuno Amiet werden miteinander in einen Dialog treten. Sie zeigen die unterschiedlichen Facetten dieser Kunstströmung… Von der beherrschten Farbe bis hin zur ungebändigten Farbe!

Mit der Divisionismus-Ausstellung eröffnet die Fondation Pierre Arnaud ihren Zyklus der Winterausstellungen. Dieser widmet sich der Malerei in der Schweiz in ihrer Gegenüberstellung mit den internationalen Strömungen, die das Kunstgeschehen von 1800 bis 1950 prägten.


Austellungskonzept

Winteraustellungen

Diese Winterausstellungen widmen sich den grossen Strömungen der Malerei, welche das Kunstgeschehen zwischen 1800 und 1950 geprägt haben. Die Maler des Alpenraums werden hier mit den grossen internationalen Meistern konfrontiert. Die Winterausstellungen wollen aufzeigen, dass deren Malerei durchaus mit ihrer Zeit und den grossen europäischen Tendenzen in Einklang stand. Auch wenn die Schweizer Maler des 19. Jahrhunderts versuchten, eine nationale Kunst zu entwickeln, geschah dies immer im Schmelztiegel der wichtigen internationalen Stilrichtungen der Malerei.

Sommeraustellungen

Ein Zyklus von fünf Ausstellungen in fünf Jahren widmet sich daher dem Divisionismus, dem Realismus, der Romantik, dem Expressionismus und dem Symbolismus.

Der Zyklus der Sommerveranstaltungen entstand aus dem Willen der Fondation Pierre Arnaud, Ausstellungen zu zeigen, in denen sich die Sichtweisen auf die westliche und die aussereuropäische Kunst begegnen, wo die Gegenwart ihre Wurzeln in der Vergangenheit oder anderswo sucht. Das Ergebnis dieser Gegenüberstellungen soll das Verständnis dafür fördern, dass jede Zivilisation Kunst hervorbringt, dass jede Kunst unterschiedlich ist und ihre eigenen Werte und Bedeutungen transportiert und dass schlussendlich jeder Dialog und jede Gegenüberstellung zwischen zwei Kunstauffassungen fruchtbar ist.

Daher widmen sich die jeweiligen Ausstellungen dem Surrealismus und der primitiven Kunst, dem Blickwechsel zwischen westlicher und aussereuropäischer Kunst und auch dem Phänomen der Körperbemalung.

Ein aus Spezialisten zusammengesetztes wissenschaftliches Komitee beteiligt sich an der Konzeption und der Organisation jeder Ausstellung.

Fünfjähriger Zyklus

Einen wichtigen Punkt möchten wir besonders hervorheben: alle Ausstellungen zusammen bilden einen fünfjährigen Zyklus. Die fünf Winterausstellungen bilden eine Einheit zur Thematik der Begegnung zwischen dem Einzelnen und dem Universellen in fünf der wichtigen Strömungen der Malerei, welche die Kunstgeschichte von 1800 bis 1950 geprägt haben; die fünf Sommerausstellungen befassen sich mit der Korrelation zwischen den Zivilisationen oder dem Einfluss der Vergangenheit auf die Gegenwart.

Das Ganze bildet eine „Sammlung“ von konzeptualisierten Ausstellungen. Diese werden für die Fondation Pierre Arnaud auf spezifische Weise von Teams erarbeitet und inszeniert.

Laden Sie die Charta des Ausstellungen der Fondation Pierre Arnaud runter 

  • Kalender
    • Ausstellung:

      Installationsarbeiten

      Veranstaltungen:

      Keine an diesem Tag
  • Öffnungszeiten
    • Kunstzentrum (während der Ausstellungen)
      MI—SO10:00–18:00

      Montags und Dienstags geschlossen

      Restaurant
      MI-SO10:30–18:30

      Montags und Dienstags geschlossen
  • Kontakt
    • Stiftung Pierre Arnaud
      Centre d’Art, Lens ⁄ Montana
      Postfach 39
      1, route de Crans
      1978 Lens, Schweiz

      Tel : 027 483 46 10
      info fondationpa.ch


      Restaurant L’Indigo
      Tel: 027 483 46 11
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